Der Papierkorb
Klingt banal, aber viele Programme löschen tatsächlich dorthin und nicht endgültig. Erst nachsehen, dann verzweifeln.
Trenn zuerst die Verbindung der KI, speichere dann nichts mehr und such erst danach nach älteren Ständen. Oft lässt sich die Datei über den Papierkorb, die Versionsgeschichte deines Cloud-Speichers oder die Vorgängerversionen von Windows zurückholen. Unten steht, wo genau du suchst und wie du es beim nächsten Mal verhinderst.
Kostenlose Basisversion. Kein Konto, keine Cloud. Deine Dateien bleiben auf deinem Computer. Stand: September 2026
Schließ den Assistenten oder trenn die Verbindung. Bitte die KI nicht, es zu reparieren. Der zweite Versuch macht es oft schlimmer als der erste.
Nichts neu speichern, nichts kopieren, nichts installieren. Bei gelöschten Dateien senkt jeder weitere Schreibvorgang auf derselben Festplatte die Chance, sie zurückzubekommen.
Erst jetzt suchst du nach einer früheren Fassung. Die vier aussichtsreichsten Orte stehen direkt hier drunter.
Geh diese Orte der Reihe nach durch. Oft ist schon der erste ein Treffer.
Klingt banal, aber viele Programme löschen tatsächlich dorthin und nicht endgültig. Erst nachsehen, dann verzweifeln.
Liegt die Datei in OneDrive, Dropbox oder Google Drive, gibt es dort frühere Fassungen. Manche Dienste setzen sogar einen ganzen Ordner auf einen früheren Zeitpunkt zurück. Bei überschriebenen Dateien ist das der beste Weg.
Unter Windows: Rechtsklick auf Datei oder Ordner, dann Eigenschaften, dann Vorgängerversionen. Das klappt, wenn Dateiversionsverlauf oder Systemschutz vorher eingeschaltet waren. Auf dem Mac entsprechend Time Machine.
Office-Programme und Editoren haben eigene Wiederherstellungsfunktionen. Bei Quelltext lohnt der Blick in die Versionsverwaltung und in den lokalen Verlauf der Entwicklungsumgebung.
Wenn nichts davon greift und die Dateien wirklich wichtig sind: Rechner herunterfahren und die Festplatte von jemandem ansehen lassen, der Datenrettung macht. Weiterarbeiten ist an dieser Stelle die teuerste Entscheidung.
Fast alle Fälle dieser Art haben dieselbe Ursache. Die KI hatte Zugriff, für den sie nie gedacht war. Das übliche Schreibwerkzeug im offiziellen MCP-Datei-Server beschreibt sich selbst mit „Datei anlegen oder bestehende überschreiben, mit Vorsicht zu verwenden“. Die Vorsicht liegt also bei dir. Und weil dieser Server kein Protokoll führt, weiß hinterher niemand genau, was passiert ist.
Die übliche Reaktion ist, der KI den Zugriff ganz zu entziehen. Das wirkt, kostet aber den ganzen Nutzen. Besser ist es, den Zugriff abzustufen. In Kobel ist Türkis genau für diesen Fall gemacht: Die KI darf arbeiten, aber vor jeder Änderung legt Kobel eine Sicherung an. Eine schlechte Änderung ist dann kein Zwischenfall mehr, sondern ein Klick auf Rückgängig.
Der Chatverlauf zeigt, was die KI zu tun angab. Das ist nicht unbedingt dasselbe wie das, was wirklich geschah.
Kobel führt deshalb ein eigenes Protokoll. Jede Änderung steht dort mit Uhrzeit, Farbe des Ordners und Ergebnis: ändern, anlegen, löschen, kopieren, verschieben, umbenennen, dazu jeder gesperrte Versuch. Auf Wunsch auch jedes Lesen. Die KI kommt an das Protokoll nicht heran, und du kannst es als CSV oder JSON exportieren.
Nach einem Zwischenfall ist das der Unterschied zwischen „irgendwas ist passiert“ und einer Liste. Wichtig dabei: Kobel macht nichts rückgängig, was vor der Installation passiert ist, und es ersetzt kein Backup.
Jeder Ordner, jedes Programm und jedes Konto hat in Kobel genau eine dieser Stufen. Du kannst sie jederzeit mit einem Klick ändern.
Oft ja, aber nicht über die KI. Die besten Wege sind die Versionsgeschichte deines Cloud-Speichers, die Vorgängerversionen unter Windows oder Time Machine auf dem Mac und die Wiederherstellung im Programm selbst. Hör vorher auf zu arbeiten, denn jeder weitere Schreibvorgang verschlechtert die Chancen.
Die KI vom Zugriff trennen, bevor du irgendetwas anderes tust. Solange die Verbindung steht, kann ein weiterer Reparaturversuch den Schaden vergrößern. Danach nichts mehr speichern und erst dann nach älteren Ständen suchen.
Indem du den Zugriff abstufst, statt ihn nur an oder aus zu schalten. Für Ordner, an denen die KI arbeiten soll, ist Türkis richtig, denn Kobel sichert vor jeder Änderung. Für Ordner zum Nachschlagen gibt es Gelb, für alles Private Rot.
Doch, und ein Backup solltest du unabhängig davon haben. Der Unterschied ist der Zeitpunkt. Ein nächtliches Backup kostet dich im Zweifel einen Arbeitstag, eine Sicherung direkt vor der Änderung kostet dich nichts. Beides zusammen ist die richtige Antwort.
Die Basisversion ist kostenlos. Pro kostet 49 € einmalig oder 3,90 € im Monat.
Kobel installieren, die betroffenen Ordner hineinziehen, Türkis für Arbeitsordner, Rot für alles Private. Zwei Minuten, kostenlos, ohne Konto.